Systemische Psychotherapie

Psychotherapie kann hilfreich sein, wenn psychische Beschwerden den Alltag, Beziehungen oder das persönliche Wohlbefinden zunehmend beeinträchtigen. Dazu gehören beispielsweise Depressionen, Ängste und Panik, Zwänge, traumatische Belastungsfolgen oder ein problematischer Umgang mit Alkohol und anderen Substanzen.

Psychische Belastungen können sich auch durch körperliche Beschwerden bemerkbar machen. Wenn Beschwerden über längere Zeit bestehen oder Sie in Ihrem Alltag zunehmend beeinträchtigen, kann es sinnvoll sein, professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

Gemeinsam entwickeln wir ein Verständnis für Ihre Beschwerden und erarbeiten Wege, die zu Ihrer persönlichen Lebenssituation und Ihren Zielen passen.

Was zeichnet die systemische Therapie aus?

Die Systemische Therapie gehört zu den wissenschaftlich anerkannten Richtlinienverfahren der Psychotherapie. Sie betrachtet psychische Belastungen nicht isoliert, sondern im Zusammenhang mit der persönlichen Lebensgeschichte, den Beziehungen und den aktuellen Lebensumständen eines Menschen. Symptome werden dabei als Teil eines größeren Zusammenhangs verstanden und erhalten in diesem Kontext ihren Raum und ihre Bedeutung.

Im Mittelpunkt stehen nicht nur die Belastungen, sondern ebenso Ihre Stärken, Fähigkeiten und bereits vorhandenen Ressourcen. Gemeinsam entwickeln wir neue Perspektiven und individuelle Lösungswege, die zu Ihrer Persönlichkeit und Ihrer Lebenssituation passen.

Ein besonderes Merkmal der Systemischen Therapie ist die Möglichkeit, wichtige Bezugspersonen in den therapeutischen Prozess einzubeziehen. Wenn es hilfreich ist und alle Beteiligten zustimmen, können Partnerinnen, Partner oder Familienangehörige zeitweise an einzelnen Sitzungen teilnehmen. Gemeinsam betrachten wir dann, wie sich Menschen gegenseitig beeinflussen, welche Muster sich im Miteinander entwickelt haben und an welchen Stellen neue Erfahrungen und Veränderungen möglich werden.